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Jahresrückblick 2011

Liebe Bürgerinnen und Bürger aus Schnürpflingen, Ammerstetten und Beuren,

erneut liegt ein ereignisreiches Jahr 2011 hinter uns. Viele von uns erlebten wieder Erfolg, Freude und Glück. Vielen brachte das vergangene Jahr aber auch Kummer, Krankheit oder den Verlust eines lieben Angehörigen.

Das vergangene Jahr 2011 wird mit Sicherheit weltweit als ein Jahr der großen Naturkatastrophen in die Geschichtsbücher eingehen. Noch nie sind in einem Jahr mehr Kosten durch Naturkatastrophen entstanden als im vergangenen Jahr. Die dadurch verursachten volkswirtschaftlichen Schäden summierten sich weltweit auf 380 Milliarden US-Dollar (ca. 292 Milliarden Euro). Wie viel Leid, Ohnmacht, Schmerz und Trauer hinter diesen nackten Zahlen steckt, entzieht sich definitiv unserer Vorstellungskraft.

Allein in Japan verursachten das Erdbeben und der Tsunami vom 11. März einen Schaden i.H. von etwa 210 Milliarden Dollar. Die Wucht des Wassers machte zwei Küstenstädte und insgesamt 500 Quadratkilometer der Region dem Erdboden gleich. Fast 16.000 Menschen verloren dabei ihr Leben. 4.000 Personen werden immer noch vermisst.

Mit dem Beben begann parallel ein weiteres verheerendes von Menschenhand geschaffenes Desaster. Eine von der Erschütterung ausgelöste Unfallserie im Kernkraftwerk Fukushima wurde zur Gefahr für die unmittelbare Region, das Land und, so wurde befürchtet, für die ganze Welt. Wasserstoffexplosionen und Kernschmelzen setzten tödliche Strahlung frei. Nur scheibchenweise gelangte das gesamte Ausmaß dieser Katastrophe an die Öffentlichkeit. Insgesamt wurden 150.000 Menschen um Fukushima evakuiert.

Bedingt durch die Schreckensbilder und die Ohnmacht der Verantwortlichen, rückte vor allem in Deutschland die Energiewende wieder massiv auf die politische Agenda. Und so wurde bei der Landtagswahl in Baden-Württemberg am 27.03. mit Winfried Kretschmann erstmals in der Geschichte der Bundesrepublik ein Grüner Politiker zum Ministerpräsidenten eines Bundeslandes gewählt.

Bezüglich des Großprojektes „Stuttgart 21“ wurde zum ersten Mal in der Landesgeschichte in Baden-Württemberg am 27.11. eine Volksabstimmung durchgeführt. Das Ergebnis zeigte deutlich, dass die Bürger hinter dem Projekt stehen.

Weitere weltweit bedeutsame Ereignisse 2011 waren sicherlich der s.g. Arabische Frühling, die EHEC-Epidemie Mitte Mai, die hierzulande immerhin 48 Menschen das Leben kostete, die schreckliche Hungersnot in Afrika sowie die Überschwemmungen in Thailand.

In Atem hielt uns aber auch die Euro-Schulden-Krise. Einige Euro-Länder haben in den vergangen Jahren extrem hohe Schuldenberge angehäuft. Griechenland, Italien und Irland etwa gehören zu den zehn am höchsten verschuldeten Staaten der Welt. Ihre Verbindlichkeiten sind höher als ihre jährliche Wirtschaftsleistung. Bisher konnte trotz mehrerer mit Hebelwirkung ausgestatteter Euro-Rettungsschirme, Schuldenschnitt und EU-Gipfeltreffen noch keine letztendlich für alle befriedigende Lösung gefunden werden.

Das Medienevent 2011 war sicherlich die Hochzeit von Prinz William und Kate Middleton. Insgesamt verfolgten 2 Milliarden (!) Menschen weltweit das Spektakel in Weiß an den heimischen Fernsehern und zahlreiche Prominenz und Schaulustige waren in die britische Hauptstadt gereist um der Zeremonie beizuwohnen.

Aber nicht nur weltweit war das vergangene Jahr ereignisreich, sondern auch in unserer Gemeinde war wieder einiges geboten:

Die statistischen Zahlen aus dem Einwohnermeldeamt

 

2011

Vorjahr 2010

Geburten

7

12

Eheschließungen

5

7

Sterbefälle

5

7

Einwohnerzahl

1334

1335


Es ist mir ein besonderes Anliegen, mich zum Jahreswechsel wieder bei allen Bürgerinnen und Bürgern der Gemeinde zu bedanken, die uns bei der Erfüllung unserer Aufgaben unterstützt haben. Mit in diesen Dank einschließen möchte ich besonders die Mitglieder des Gemeinderates.

Insgesamt wurden im vergangenen Jahr immerhin 15 Gemeinderatssitzungen abgehalten. Besonderer Dank gilt dabei meinen Stellvertretern Elisabeth Sproll und Thomas Hertle und unserem ehemaligen Bürgermeister Manfred Häberle für ihre Unterstützung.

Ich möchte es aber nicht versäumen, auch allen fleißigen und ehrenamtlichen Mitarbeitern und Funktionären der Vereine und der Kirchengemeinde sowie dem Kirchengemeinderat für die gute und reibungslose Zusammenarbeit zu danken.

Mit in meinen Dank einschließen möchte ich auch unsere Vereine. Sie sind ein eminent wichtiger Bestandteil unserer Gemeinschaft und die Träger des kulturellen und sportlichen Lebens hier in Schnürpflingen. Durch diesen vorbildlichen ehrenamtlichen Einsatz konnte auch im vergangenen Jahr wieder ein vielfältiges Angebot an kulturellen und sportlichen Aktivitäten für Jung und Alt angeboten werden.

Zum Schluss möchte ich mich auch noch bei allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Gemeinde bedanken. Durch Ihren Einsatz tragen Sie dazu bei, die Lebensqualität hier in Schnürpflingen zu erhalten und weiterzuentwickeln.

Ich wünsche Ihnen, liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger für das Jahr 2012 viel Erfolg, Gesundheit, Glück, Zufriedenheit und Gottes Segen.

Ihr Michael Knoll
Bürgermeister