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Jahresrückblick 2023

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

das Jahr 2023 wird global gesehen sicherlich eher unrühmlich als ein Jahr der Naturkatastrophen und vor allem der Kriege in die Geschichtsbücher eingehen. Wir alle haben doch irgendwie gehofft, dass der schreckliche Angriffskrieg von Wladimir Putin auf die Ukraine im abgelaufenen Jahr beendet wird. Leider wurden wir enttäuscht und obwohl der Krieg in der medialen Berichterstattung nicht mehr ganz so präsent ist, sterben nach wie vor täglich Hunderte von Soldaten auf den Schlachtfeldern, oft in einem erbitterten Stellungskrieg. Leider ist im Laufe des Jahres 2023 ein weiterer schlimmer Konflikt im Nahen Osten hinzugekommen. Am 7.10. überfiel die Terrororganisation Hamas vom Gazastreifen aus Israel und richtet unter Zivilisten ein Massaker an. Israel reagierte mit Gegenangriffen und die israelitische Armee drang in den Gaza-Streifen, eine der am dichtesten besiedelten Regionen der Welt, ein. Auf der Seite der Palästinenser sind Tausende von Toten, unter denen sich auch unzählige Zivilisten befinden, zu beklagen. Auch dieser Konflikt wird vermutlich noch lange andauern und tiefe Wunden hinterlassen.

Beendet hingegen sind die sportlichen Großereignisse des Jahres 2023. Unsere Fußball-Frauen-Nationalmannschaft machte es leider auch nicht besser als die Herren-DFB-Elf und schied bei der Fußball-WM im Sommer in Australien und Neuseeland ebenfalls sang- und klanglos in der Vorrunde aus. In Erinnerung bleiben wird allerdings eher der Kuss-Skandal bei der Siegerehrung der Spanierinnen nach ihrem Finalsieg gegen England. Der Präsident des spanischen Fußballverbands Luis Rubiales küsste die Spielerin Jennifer Hermoso auf den Mund. Das sorgte weltweit für Empörung. Erst am 10. September trat Rubiales zurück.

Sportlich erfolgreicher lief es für unsere Basketballer. Die deutsche Nationalmannschaft um NBA-Star Dennis Schröder gewann das WM-Finale gegen Serbien mit 83:77 und wurde Weltmeister, nachdem man im Halbfinale sensationell den Topfavoriten USA besiegt hatte. Auch die Ulmer Basketballer waren erfolgreich und konnten sich nach Platz 7 in der Hauptrunde in den Playoffs die erste Deutsche Meisterschaft sichern.

Leider war das Jahr aber auch wieder von Naturkatastrophen geprägt. Bei zwei verheerenden Erdbeben in der Grenzregion Syriens und der Türkei Anfang Februar starben etwa 58.000 Menschen. Nach UN-Angaben waren allein in der Türkei mehr als neun Millionen Menschen direkt von der Katastrophe betroffen. In Kanada, Griechenland, Teneriffa und Hawaii wüteten im Sommer Waldbrände, während Slowenien, Italien und vor allem Libyen mit Überschwemmungen zu kämpfen hatten.