Einstellungen zu Cookies und Barrierefreiheit

Cookies

Auf dieser Webseite werden ausschließlich essentielle Daten in Cookies gespeichert, um wichtige Funktionen der Website zu ermöglichen. Mehr dazu in der Datenschutzerklärung.

Barrierefreiheit

Hier können Sie die Farbkontraste auf dieser Webseite erhöhen. Sie können diese Einstellungen jederzeit deaktivieren.
Skip to main content Skip to page footer

Rückblick 1999 bis 2004

Ein Großteil der Kanalschäden konnte durch die relativ neue und sehr preiswert angebotene Robotertechnik repariert werden.

Vom Natur- und Vogelschutzverein wurde die Einpflanzaktion übernommen. Auch die beiden Beurener Gemeinderäte leisteten bei den Befestigungsmaßnahmen im Einlaufbereich einen „tatkräftigen“ Beitrag.

Die Kostenabrechnung war sehr erfreulich! Die Gesamtkosten von rd. 835.000,-- DM konnten überwiegend mit Zuschüssen, nämlich insges. mit 710.000,-- DM (= 85%). Fördermittel finanziert werden.

„Gemeinsame Wege“ gingen Eltern, Kindergartenpersonal, Bauhof und die Mtglieder des heimat- und Gartenvereins.

Zu Bild 1:
Nach Abschluss des langwierigen Bebauungsplanverfahren wurde im Mai 2002 mit der Erschließung begonnen.

Zu Bild 2:
Mit einem Kostenaufwand von insges. rd. 1,4 Mio.€ wurden 25 Bauplätze erschlossen, die zum Großteil bereits beim Erschließungsbeginn schon vergeben waren.

Zu Bild 3:
Über die Hälfte der Grundstücke sind zwischenzeitlich bereits bebaut.

Sanierung und Erweiterung der Weihungstalhalle

Auch dieses Thema nahm in der letzten Amtsperiode des Gemeinderats einen breiten Raum ein.
Angesichts der unerwartet hohen Einnahmeneinbrüche und den gleichzeitig (zu Beginn der Hallenplanung noch nicht absehbaren) neuen und kostenträchtigen Aufgaben – insbes. Um- und Ausbau der Verbandshauptschule Staig zur Ganztagesschule (Kostenaufwand ca.
3,2 Mio. Euro – Finanzierung durch Zuschüsse und entsprechende Kostenbeteiligung der Mitgliedergemeinden) – mussten die Erweiterungspläne zurückgestellt werden.

Trotz günstiger Baukosten, billigen Zinsen und der Maßgabe, dass in einem Konjunkturtief gerade von der „öffentlichen Hand“ dringend investiert werden sollte, wäre angesichts der Einnahmerückgänge und der ungewissen Ausgabensituation die rd. 1,3 Mio. Euro teure Erweiterungsinvestition nicht zu verantworten gewesen.

Dafür wurden verschiedene Sanierungs- und Renovierungsmaßnahmen vorgezogen. Im Jahr 2003/2004 wurde über 40.000,-- € für Sanierungsarbeiten im Sanitärbereich und für Malerarbeiten und dergl. ausgegeben.

Desweiteren wurde im März 2004 beschlossen, einen „ersten Schritt“ in Richtung Hallenerweiterung im kommenden Jahr umzusetzen. Mit einem 1. kleinen Bauabschnitt soll zunächst der Geräteraum erweitert werden. Soweit zu einem späteren Zeitpunkt der geplante Hallenanbau verwirklicht werden sollte, werden diese neuen Räumlichkeiten –nur mit einer anderen Nutzung- benötigt bzw. können in der Gesamtkonzeption problemlos integriert werden.

Sanierung der Friedhofs und Übernahme der Verwalt.

Im Mai 2002 wurden umfangreiche Sanierungsarbeiten am Friedhof in Angriff genommen. Insbesondere wurden Belagserneuerungen an Stufen und Wegen und auch sonstige gestalterische Verbesserungsmaßnahmen (Neupflanzungen etc.) durchgeführt.
Die Kosten von rd. 65.000,-- Euro trugen Kirchengemeinde und bürgerliche Gemeinde gemeinsam – je zur Hälfte.

Entsprechend der ebenfalls im Jahr 2002 geschlossenen Vereinbarung mit der Katholischen Kirchengemeinde ging mit Wirkung vom 01.Januar 2004 der kirchliche Friedhof in die Verwaltung und Unterhaltung auf die bürgerliche Gemeinde über. Die Kirchengemeinde blieb jedoch nach wie vor Eigentümerin .

Im Zusammenhang mit der geplanten Friedhofsübernahme wurde von der Gemeinde vorsorglich – im Hinblick auf eine spätere Erweiterung – das westlich angrenzende Grundstück erworben. Das Grundstück wurde zu fairen Konditionen von der Katholischen Pfarrstelle an die Gemeinde abgegeben.

Die lfd. Unterhaltungs- und Pflegearbeiten werden seit der Übernahme durch die Gemeinde vom Männergesangverein in ganz hervorragender Weise durchgeführt.
Als Dank und Anerkennung erhält der Verein eine kleine Aufwandsentschädigung.

Förderung der Kinder-, Schul- und Jugendarbeit

Nachdem im Kindergarten die angebotenen flexiblen Öffnungszeiten gut angenommen wurden, hat der Gemeinderat als weiteres freiwilliges Zusatzangebot auch die Einrichtung bzw. Bezuschussung einer sog. Kernzeitbetreuung für Grundschüler beschlossen. Dadurch kann insbesondere Kindern von berufstätigen Eltern und Alleinerziehenden vormittags eine Betreuungsmöglichkeit vor bzw. nach dem Schulunterricht angeboten werden.

Bereits im Jahr 2000 wurde im Rahmen eines vom Oberschulamt unterstützten Versuchsprojekt Computerunterricht an unserer Grundschule erteilt.

Die PC’s (mit Internetzugang) für dieses freiwillige Zusatzangebot konnte z. Teil durch die eigens hierfür bewilligten Zuschüsse, aber zum anderen auch durch vom Gemeinderat bewilligten zusätzliche Haushaltsmittel, gestifteten Gemeinderats-Sitzungsgeldern sowie mit Unterstützung des Flohmarkt-Teams angeschafft werden.

Der von den 4 Trägergemeinden (Staig, Hüttisheim, Illerkrichberg und Schnürpflingen) vorgesehene Ausbau der Verbandshauptschule Staig (mit Werkrealschule) zur Ganztagsschule –veranschlagte Baukosten; rd. 3,3 Mio. Euro- wurde im Gemeinderat zwar schon mehrmals besprochen, eine endgültige Entscheidung wird jedoch demnächst vom neuen Gemeinderat zu treffen sein.

Auch die Jugendarbeit wurde vom Gemeinderat nachhaltig gefördert und unterstützt:
Vor rd. 1 ½ Jahren wurde ein ca. 5.000 qm großes Grundstück (in unmittelbarer Nähe zum Mehrzweckgebäude) erworben, das im kommenden Jahr als Freizeitgelände genutzt werden soll.

Dem Jugendverein wurde zur Einrichtung eines Jugendtreffs ein Grundstücksteil beim Wertstoffhof zur Verfügung gestellt, Gemeindemittel bewilligt und auch Sitzungsgelder gestiftet.

Ferner wurde auch die probeweise Einrichtung und Bezuschussung einer Spätlinie – „Mitternachtsbus“ an Wochenenden (von Ulm – Schnürpflingen) beschlossen.

Finanzlage

Wenn man bedenkt, dass in der 5-jährigen Amtszeit des Gemeinderats pro Haushaltsjahr durchschnittlich nur rd. 115.000,-- Euro Eigenmittel für Investition – also in den letzten 5 Jahren zusammen nur knapp 580.000,-- Euro frei verfügbare Mittel aus den lfd. Haushaltsjahren zur Finanzierung der aufgeführten Maßnahmen und Projekte verwendet werden konnte und gleichzeitig der Schuldenstand (zum Jahresende 2004) um insges. 220.000,-- € auf 370.000,-- € reduziert werden konnte, während andererseits auch noch fast 190.000,--€ der allgemeinen Rücklage zugeführt wurde – insgesamt angespartes Rücklagepolster Stand 31.12.2003: 523.000,-- Euro, ist dies eine Bilanz, die man sicherlich nicht zu verstecken braucht.
Die finanziellen Verhältnisse der Gemeinde sind trotz den durchgeführten z. T. kostenintensiven Maßnahmen geordnet und somit auch eine gute Ausgangslage für den neuen Gemeinderat.

Ganz besonders bedankte sich BM Häberle beim Gemeinderat für die gespendeten Sitzungsgelder. In der zurückliegenden Wahlperiode wurden vom Gemeinderat rd.
6.200,--€ für gemeinnützige Zwecke gestiftet!

Im Anschluss an den „5-Jahresrückblick“ wurden die ausscheidenden Gemeinderäte

Adolf Honis und Herbert Sproll

verabschiedet.

BM Häberle dankte den beiden ausscheidenden Gemeinderäten für die sehr kon-struktive und sachliche Mitarbeit.

Beide haben an vielen wichtigen Entscheidungen und Weichenstellungen maßgeblich mitgewirkt, ihre Ideen eingebracht und zum Gelingen vieler großer Projekte beigetragen.

Herr Honis gehörte seit 1989 dem Gemeinderat an und wurde im Dezember 1999 auch zum 2. stellv. Bürgermeister vom Gemeinderat gewählt. Seine sehr sachliche, realistische und insbesondere ausgleichende Art wurde von allen sehr geschätzt.

Herr Herbert Sproll wurde erstmals im Jahre 1984 in den Gemeinderat gewählt und wirkte auch als Gemeindevertreter in mehreren Verbänden (zuletzt als Verbandsrat beim Gemeindeverwaltungsverband) mit. Mit seiner engagierten, „ihm eigenen offenen Art“, vor allem auch „ungeschminkt“ seine Meinung zum Ausdruck zu bringen, hat er u.a. auch als „Farbtupfer“ die Gemeinderats-Arbeit bereichert.

Als Zeichen des Dankes und der Anerkennung wurde beiden Gemeinderäten der Wappenkrug der Gemeinde, zusammen mit einem kleinen Präsent überreicht.

Für sein 20-jähriges kommunalpolitisches Wirken wurde außerdem H. Sproll die Ehrennadel des Gemeindetages Baden-Württemberg überreicht.

Die beiden ausscheidenden Gemeinderäte dankten ihren Kollegen und dem Vorsitzenden ebenfalls für das stets gute Verhältnis und das faire Miteinander.

Nach der Verabschiedung wurde die letzte Sitzung des bisherigen Gemeinderats geschlossen.